Die Galerie des guten Essens – Ein Test

In meiner WordPress-Installation fand sich heute ein Hinweis auf die sogenannte Galeriefunktion. Mit der Galerie lässt sich eine Gruppe von Bildern in Zeile und Spalten geordnet in einem Artikel einfügen. Für einen ersten Versuch habe ich einige Photos zum Thema Essen zusammen gestellt. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über das Bild fahren, erscheint ein Text zur Erläuterung.

Merkwürdigkeiten (X): Ganze Bücher – Arbeitsleben

Es war Sonntag Morgen, der fünfte Februar, halb zehn in Deutschland. Zur heilen Welt des Werbefernsehens fehlte nur noch Knoppers. Seit sieben Uhr las ich dies und das im World Wide Web. Es folgt eine kleine Auswahl der Lektüre am Morgen.

Zum Ende kommen

Auf FACEBOOK weist mich die Zeitschrift The Atlantic auf einen ihrer Artikel aus dem Jahre 2014 hin Finish That Book!. Die Autorin Juliet Lapidos schreibt darin, warum man einmal angefangene Bücher auch zu Ende lesen sollte. Ihre Argumente:

  • Das Vergnügen (pleasure). Dieses stellt sich oft erst auf den späteren Seiten ein. Ein zunächst langweilig erscheinendes Buch kann sich als äußerst interessant erweisen.
  • Stärke (fortitude). Das Durchhaltevermögen steigert die geistigen Fähigkeiten.
  • Respect (respect). Gemeint ist die Würdigung der Leistung der Autoren.

Ich stimme Juliet Lapidos grundsätzlich zu. Manchmal hindern einen aber die Umstände daran, ein Buch zu Ende zu lesen. Oder man findet das Buch einfach zu schlecht, um weitere Lebenszeit in die Lektüre zu investieren.

Die andere Hälfte

Der Mangel, der mir oft attestiert wird, ist die fehlende Extrovertiertheit. Die Erkenntnis, dass dieser Mangel nur eine andere Qualität ist, scheint sich langsam durchzusetzen. Die Zeit berichtet über introvertierte Mitarbeiter: Auf die leise Weise.

Mut zur Lücke

Eine Lücke im Lebenslauf geht gar nicht. Dann kann man die Bewerbung gleich abhaken. Das ist die Lehre, die ich aus diversen Fortbildungen des Jobcenters gewonnen habe. Deshalb korrigiere man den eigenen Lebenslauf so weit wie möglich, natürlich ohne ihn zu fälschen. Aber die Unternehmen scheinen umzudenken. Dies legt ein Beitrag in der ZEIT nahe: „WIR BRAUCHEN ANDERE TYPEN“. Macht das der Fachkräftemagel möglich? Die Entwicklung ist auf jeden Fall positiv für Bewerber mit problematischem Lebenslauf und auch für Unternehmen, die bisher Talente auf Grund rein formaler Kriterien abgelehnt haben.

Merkwürdigkeiten (IX): Schlechte Nachrichten

Früh erwacht widme ich mich den Nachrichtenseiten. Die Stimmung wird automatisch schlechter. Dem muss ich im Laufe des Tages entgegen wirken und dem Tag noch etwas Schönes abgewinnen. Die schlechten Nachrichten kann man nichts ändern, die Stimmung dagegen schon.

Die Nähe des Terrors

Die südniedersächsische Provinz erschien mir bisher als relativ sicherer Ort. Die neue Weltunordnung beeinflusste das eigene Leben eher weniger. Die Flüchtlingsunterkunft schräg gegenüber ist dank vieler freiwilliger Helfer kein großes Problem. Um so mehr beunruhigt die Festnahme eines zum Islam konvertierten Mannes und Salafisten aus Northeim, der mutmaßlich mit dem Bau einer Bombe beschäftigt war.

Das GT berichtet ausführlich über den Fall: Anti-Terror-Einsatz schockiert Northeim, Göttinger Tageblatt vom 23.2.2017, Autoren: Heiko Randermann, Maximilian Zech, Andreas Fuhrmann und Markus Scharf

Feindbild

Stephen Bannon ist der Chefstratege im Weißen Haus, ein Einflüsterer mit Einfuss auf den Präsidenten. Über Bannon sollte man sich nicht weniger Sorgen machen als über seinen Chef. Liberale Medien sind für ihn vor allem eins: die Opposition, die es zu besiegen gilt. Jeder Kontakt mit Journalisten wird zum Kampf. Die sollten sich darauf einstellen und sich keinen Illusionen hingeben.

Die FAZ berichtet von seinen Auftritt auf der Conservative Political Action Conference (CPAC): Bannon gibt den Revolutionsführer, FAZ.NET vom 24.2.2017, Autor: Simon Riesche

ZEIT ONLINE berichtet von derselben Veranstaltung über den gemeinsamen Auftritt von Bannon und Reince Priebus, Stabschef im Weißen Haus: Zwei Überzeugungstäter, ZEIT ONLINE vom 24.3.2017, Autor: Daniel-C. Schmidt

Die militärische Aufrüstung des Denkens

Im militärischen Vergnügungspark „Patriot“ in der Nähe Moskaus wird das deutsche Reichstagsgebäude nachgebaut. Hier solle die Jugend die Gelegenheit erhalten, einen konkreten Ort zu stürmen, meint Verteidigungsminister Schoigu.

Über diesen Plan und den Zusammenhang mit der patriotischen Erziehung in Russland berichtet die NZZ: Russland bläst zum Sturm auf den Reichstag, NZZ vom 23.2.2017, Autor: Ivo Mijnssen

Kenneth J. Arrow

Kenneth J. Arrow, einer der bedeutendsten Ökonomen unserer Zeit, ist im Alter von 95 Jahren gestorben, teilt die American Economic Association (AEA) mit.

Ein Nachruf in der New York Times: Kenneth Arrow, Nobel-Winning Economist Whose Influence Spanned Decades, Dies at 95, NYT vom 21.1.2017, Autor: Michael M. Weinstein, Mitarbeit: Robert D. Hershey Jr. und Daniel E. Slotnik

Man müsste mehr Bücher lesen …

Der SUB, also der Stapel ungelesener Bücher, ist recht hoch bei mir, die Absicht, mehr zu lesen, immer im Hinterkopf präsent. Wie ist dieser Diskrepanz zu begegnen? Auf einer Webseite macht eine Autorin dazu Vorschläge.

Die Seite Quartz gibt Ratschläge für den guten Vorsatz zum Jahreswechsel, im kommenden Jahr mehr Bücher zu lesen. Obwohl ich so meine Schwierigkeiten mit Plänen und Selbstverpflichtungen solcher Art habe, lohnt vielleicht ein Blick auf die fünf Tipps der Autorin Sarah Todd, dachte ich mir. Hier sind die guten Ratschläge und meine Einschätzungen dazu.

1. Laden Sie Bücher auf das Smartphone

Mein Smartphone mit der Typenbezeichnung „mini“ hat einen zu kleinen Bildschirm. In Verbindung mit mehreren Augenleiden, die zur Zeit durch die Brille korrigiert werden, ist mir das Lesen auf dem Smartphone zu anstrengend. Vielleicht wäre das anders auf einem größeren Gerät mit 7-Zoll-Bildschirm.

2. Setzen Sie sich ein Ziel: eine Mindestseitenzahl für die tägliche Lektüre

Das wird – siehe oben – nichts. So eine Selbstverpflichtung verleidet mir das Lesen.

3. Lesen Sie vor dem Zubettgehen

Das ist ein guter Vorschlag. Das Lesen eines gedruckten Buches beruhigt und bringt einen herunter von den Aufregungen des Tages. Die Wirkung hat übrigens das Lesen am Bildschirm nicht.

4. Halten Sie einen Stapel Bücher bereit, eine Art Handbibliothek, aus der Sie jederzeit ein Buch auswählen können.

Wenn einem der Sinn einmal nicht nach dem Buch steht, das man gerade liest, ist so ein Flanieren in anderen Büchern interessant. Ich greife in sollen Fällen, im Lesesessel sitzend, immer nach links ins Regal und lese dies und das. Die Geschichten vom Max Goldt haben sich hier bewährt.

5. Lesen Sie dem Partner oder der Partnerin laut vor

Der Vorschlag ist erwägenswert, aber von mir zur Zeit mangels Partnerin nicht umzusetzen.

Fazit: Zwei von fünf Vorschlägen werde ich mir zu Herzen nehmen und danach handeln. Das ist eine gute Quote für meine Verhältnisse.

(Hinweis: Dieser Beitrag wurde zuerst am 4.1.2017 unter dem Titel ‚Mehr lesen‘ im Blog ‚Pralithikum: Die Bibliothek‘ veröffentlicht und erscheint hier in einer leicht redigierten Fassung.)